Die Idee der Kunsttherapie

Unser Gehirn denkt in Bildern und speichert Erinnerungen und Gefühle in Form von Bildern ab. Viele Gedächtniskünstler arbeiten mit Bildern, um komplexe Aufgaben lösen zu können. Wir merken uns Bilder, die zu bestimmten Geschehen passen. Das kann sehr positiv sein, wenn wir uns an einen schönen Urlaub erinnern. Aber es können auch Verknüpfungen entstehen, die wir als negativ empfinden und die uns immer wieder überfluten - beispielsweise bei Ängsten und Phobien.

Bilder sind eine Spiegel, eine Möglichkeit, sich selbst zu erkennen. Wenn wir malen, sind wir aktiv handelnd, beobachten unsere eigene Entwicklung und sind vielleicht sogar in der Lage sie zu verändern, indem wir mit den Bildern weiterarbeiten oder neue Bilder entstehen lassen.

Die SystemIntegrative Kunsttherapie kann hier ansetzen und neue Wege eröffnen. Somit kann das beraterische oder therapeutische Setting in vielerlei Hinsicht bereichert werden.